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    Der bis auf den tragfähigen Untergrund hinabgeführte Unterbau unseres Bauwerks

    Ja, das ist landläufig auch als Fundament bekannt. Des Pudels Kern ist in diesem Fall das Wörtchen tragfähig. Wie erwähnt, befindet sich unser Grundstück in einem alten Flußbett mit dicken erdrutschfröhlichen Sandschichten. Tragfähigkeit ist folglich auf dem Hanggrundstück erst einmal herzustellen. Dazu fahren wir drei Ansätze. Erstens lass Profis ran, guck zu und lerne. Zweitens wird das Grundstück mit Hilfe von Mauern terrassiert und drittens wird die Baugrube mit verschiedenen Gesteinsschichten immobilisiert. Die Profis von 1. sind ein Ingenieur mit spitzem Bleistift, Gehirnschmals und brandneuem GPS-Gerät (2cm Fehlertoleranz!). Weiterhin eine Firma vor Ort, die auch einen Steinbruch beschreibt. Der befindet sich längs eines schönen Wanderwegs von Morki nach Mariføra (Bilder…

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    Auf Sand bauen

    Unser Grundstück ist im Urstromtal eines alten Gletscherflusses gelegen und damit ist zweierlei verbunden. Erstens bauen wir auf Sand und zweitens sollte man nicht zu tief buddeln, sonst werden noch Kulturgüter entdeckt. Solvorn gibt es nämlich seit dem Bronzealter, wie ein Grabfund in der Nähe unseres Grundstückes beweist. Auch sonst ist viel passiert in dem inzwischen eher verschlafenen Dörfchen, denn 39 Einträge weist allein die Suche nach ‚Solvorn‘ im Kulturportal für die Vestlande auf. Solvorn in der Gemeinde Luster (Aus: Jahresbuch des Universitätsmuseums Bergen, 2011) „… Unsere dritte und letzte Ausgrabung aus dem Jahr 2009 war auf dem Bauernhof Borhaug in Solvorn. Hier haben wir eine Fläche von ca. 2000…

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    Gesehen in Hongkong

    In Hongkong hatten wir drei Tage Zeit, bevor wir dann mit dem brandneuen Hochgeschwindigkeitszug nach Peking gefahren sind. Hongkong hat uns als Stadt ausgesprochen gut gefallen. Es gibt viel zu entdecken, die Leute sind symphatisch und das Essen ist grandios. Wenn wir mehr Zeit haben, fuellen wir den Beitrag mit mehr Inhalt. Fuers erste muss eine Bildergalerie aus einem der vielen Innenstadtparks genuegen.

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    Taipeh

    Auf der Rückfahrt von Okinawa haben wir diesmal nicht den Seeweg über Korea genommen, sondern sind südlich gefahren – über Taipeh nach Hongkong. Der Aufenthalt war kurz, reichte aber für einen mehrstündigen Spaziergang durch die Hauptstadt von Taiwan. Dort entdeckten wir das kuriose Verbotsschild – was man alles so verbieten kann! Glücklicherweise bietet der Stadtpark der Hauptstadt Taiwans nicht nur das … … sondern auch das

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    Irgendwie viele Essensfotos …

    unter unseren Japanfotos. Aber das ist auch kein Wunder. Erstens schmeckt es gut, und zweitens sieht es toll aus. Dieses kulinarische Gedicht entdeckten wir auf einer Radtour in der Nähe von Nara. Gut gestärkt radelten wir weiter durch ein ländisches Japan im Spätherbst.

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    Ein paar Tage ferner Osten

    Man könnte sagen “alle Jahre wieder” … Na gut, nicht wirklich jedes Jahr, aber immerhin jedes zweite oder dritte zieht es uns Richtung Japan. Und da die Reise ja per Land- und Wasserweg geht, passieren wir auch oft Wladiwostok im fernen Osten Russlands – sieben Zeitzonen und 9288 Schienenkilometer von Moskau entfernt. Normalerweise sind wir höchstens für einen Tag in der Stadt, um so schnell wie möglich das Schiff nach Japan zu nehmen, aber diesmal haben wir uns gleich ein paar Tage gegönnt, um ein wenig Sightseeing zu machen. Auf dem Programm stand zu allererst das Arseniev Museum, das eine ausgedehnte Sammlung über die Region Primorsky beherbergt. Es bietet einen…

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    Feiere hier mein Wanderstab.

    Auf dem Weg nach Guben zur Hochzeit von Sue und Robert fanden wir in Mecklenburg dieses ungewöhnliche Denkmal. Auf dem einen Stein ist eigemeißelt: FEIERE HIER MEIN WANDERSTAB. EINST IN DER FERNEN ALPENLAENDERN SCHOSSE UNSTERBLICHER HOFFNUNG DA RUHE BALD AUCH ICH 1785 Graf Schlitz 1787 und über dem Wanderstab steht: SEIN ZWEITES VATERLAND SUCHTE UND FAND , LEBTE HIER H.GRAF SCHLITZ A. PREUSSEN Googelt man ein wenig, findet man heraus, dass wohl ursprünglich ein eiserner Wanderstab im Denkmal hing. Doch soll ein Schmied im Dorf ihn entnommen haben, so dass danach der heutige hölzerne Stab angebracht wurde.

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    Die Heimat der Wikingerkönige

    So jedenfalls rühmt sich die Stadt Haugesund in ihrer Tourismuswerbung. Und da wir seit Anfang 2018 nun mit der dortigen Hochschule zu einer gemeinsamen Institution verschmolzen sind, war es an der Zeit, sich einmal dort umzusehen. Nun, wenn es nach den Denkmalen geht, hat die Werbung sicherlich recht. Etwas außerhalb der Stadt findet sich mit Haraldshaugen eine imposante Anlage, die an den ersten gemeinsamen König Harald Schönhaar erinnern soll. Und auch in Haugesund fanden wir eine Statue, bei der die Haarpracht dem Beinamen alle Ehre macht. Richtig ist wohl, das hier die ersten weitreichende politischen Gebilde entstanden, wohl auch, weil die Gegend relativ flach ist und somit bessere Voraussetzungen zur…