• Allgemein,  Kalifornien,  Langstreckenzug,  New Jersey,  USA

    Zwischenbilanz

    Vorläufige Bilanz per Bild und Stichpunkten: 20 von 50 Bundesstaaten durchquert mehr als 7000 Meilen per Zug und Bus nur eine Blase erlaufen über 100 Stunden Zugfahrt, etwa 20 Stunden Greyhound-Bus ca. 30 h akkumulierte Verspätung Liste der Orte: Princton Campus und Moor, Downtown Mount Holly mit ältester erhaltener Feuerwehr der USA, Innenstadt Philadelphia und Chicago, Bahnhof und Downtown Barstow, Downtown Bakersfield und Fresno, San Francisco, Palo Alto, Campus Stanford University, Downtown Washington, Hafenstadt Wilmington Liste der Museen: Barstow Harvey House, Museum für Jüdische Kunst der Gegenwart San Franciso, Museum für Asiatische Kunst San Francisco, Stadtführungen SF (Architektur, Popos, Straßenkunst), Kunstmuseum und Park der Stanford Universität, Smithonian Museum für Asiatische…

  • Frachtschiff,  USA,  Wilmington

    Durchs Kap der Furcht

    Wir stehen auf dem Hafengelände und haben ein Problem. Wir kommen nicht auf das Schiff, weil noch Verladearbeiten im Gange sind. 11.30 Uhr hatte uns der Agent als Einschiffungstermin genannt. Nun ist es 11.30 Uhr, aber es gibt keine Möglichkeit, zum Schiff zu kommen und so läuft das Taximeter munter weiter. Einfach auf dem Gelände stehen, dürften wir nicht, erklärt der Taxi-Fahrer. Derweilen können wir uns an der Anblick der Independent Accord gewöhnen, die nun für 11 Tage unser Zuhause sein wird. Mit 145 Metern und nur 1200 TEU Ladekapazität ist sie deutlich kleiner als das Frachtschiff, mit dem wir in die USA gefahren sind. Noch wissen wir nicht mal…

  • USA,  Wilmington

    Südstaatenflair in Wilmington

    Für Reisende ohne Auto und Flugzeug führt der Weg nach Wilmington nur per Überlandbus. Abends waren wir in Washington eingestiegen, um zunächst nach Richmond zu fahren. Nach drei Stunden Aufenthalt ging es von dort weiter, bis wir um 7.00 Uhr morgens dann in Wilmington, North Carolina ankamen. Dass wir mittlerweile in den Südstaaten waren, fiel uns gleich am Busbahnhof auf, denn die Bäume waren von Moosfäden, dem sog. spanischen Moss, überzogen, einem Schmarotzer, den wir schon aus Georgia kannten. Die Stadt hat 100000 Einwohner und bietet einiges für Touristen. Die grösste Überraschung war, das Wilmington neben Hollywood der grösste Standort der amerikanischen Filmindustrie ist. Viele Filme und Fernsehsendungen wurden hier…

  • USA,  Washington

    Sicher ist sicher in Washington

    Am nächsten Morgen ging es dann von Baltimore nach Washington. Leider kamen wir insgesamt 18 Stunden später als ursprünglich geplant an, so dass für Besichtigungen nicht viel Zeit blieb. Vor Janas Vortragstermin beim Energieministerium reichte es gerade mal für einen Spaziergang längs der „National Mall“, jener Grünanlage, die vom Kongressgebäude über den Obelisk des Washington-Mausoleums bis hin zum Lincoln-Mausoleum führt. Etwas abseits dieser Achse schlendern wir noch am Garten des weißen Hauses vorbei, um festzustellen, dass der Präsident offensichtlich einen eigenen Imker beschäftigt. Vielleicht kann man ja mal herausfinden, ob der Honig aus dem eigenen Garten auch tatsächlich auf dem präsidialen Frühstückstisch landet. Der Besuch im Energieministerium war sehr lehrreich.…

  • Langstreckenzug,  USA

    Wieder in New York und gleich weiter

    Auch der Zug nach New York hatte sich auf seiner eintätigen Fahrt entlang der großen Seen – Amerikas dritter Küste – eine Verspätung von eineinhalb Stunden eingehandelt. Dafür wurden wir auf dem letzten Stück mit der sehenswerten Flusslandschaft des oberen Hudson-Flusses entschädigt. Teilweise führt der Bahndamm direkt durch das Ufergebiet des Flusses, kaum zwei Metern vom Wasser entfernt. So kann man Fischreiher aus aller nächster Nähe beobachten. Schliesslich erreichen wir New York Pennsylvannia Station und ergattern nach üblichen Zuständigkeitsproblemen eine Aufwertung unserer Fahrkarte für den Acela-Express, einem Schnellzug von Boston nach Washington. Als verwöhnter ICE-, TGV- oder Shinkansenkunde kam einem die Fahrt allerdings ziemlich rumpelig vor. Auch die angepriesene Internetverbindung…

  • Langstreckenzug,  USA

    Geschenktes Bummeln in Grand Junction, Colerado

    Amerika ist ein Land der Verspätungen. Bei kaum einer unserer Reisen mit Bus und Bahn waren wir pünktlich. Das hat auch mit der Größe des Landes zu tun. Eine durchziehende Gewitterfront kann den Überlandbus gehörig langsamer machen und bei Distanzen von hundert Kilometern schnell eine Stunde mehr Fahrzeit bedeuten. Genauso unberechenbar ist der Feierabendverkehr in den Millionenstädten. Auch die Langstreckenzüge haben mit schlechtem Wetter und Herausforderungen wie steilen Pässen auf 2000 m Höhe zu kämpfen. Doch die Verspätungen sind organisatorischer Natur, denn es gibt keine einheitliche Bahn. AMTRAK als Eisenbahngesellschaft betreibt zwar überall in den USA Züge, ist aber nicht Eigentümer des Schienennetzes. Das gehört regionalen Gesellschaften wie BNSF (Burlington…

  • Kalifornien,  USA

    Sex sells: POPOs in San Francisco

    Eines der best gehüteten Geheimnisse von San Franciscos sind seine POPOS. Ja, richtig gelesen. Dabei sind die Eigentümer, meist Grossbanken und Finanzkonzerne, verpflichtet, auf die POPOS hinzuweisen. Doch an vielen der Glaspaläste zeigt gerade mal eine kleine Messingtafel an, dass es hier privately owned public open spaces (POPOS), also öffentliche Räume im Privatbesitz, gibt. 68 von ihnen sind über den ganzen Finanzdistrikt verteilt, also genau dort, wo man hoch und noch höher hinaus will. Obwohl diese Institute sich manchmal karitativ geben, haben sie diese Oasen für dich und mich nicht freiwillig angelegt, sondern sind dazu durch Bauverordnung gezwungen worden. „Something new, something old, and something public“, (etwas neues, etwas altes…