• Frachtschiff,  USA,  Wilmington

    Durchs Kap der Furcht

    Wir stehen auf dem Hafengelände und haben ein Problem. Wir kommen nicht auf das Schiff, weil noch Verladearbeiten im Gange sind. 11.30 Uhr hatte uns der Agent als Einschiffungstermin genannt. Nun ist es 11.30 Uhr, aber es gibt keine Möglichkeit, zum Schiff zu kommen und so läuft das Taximeter munter weiter. Einfach auf dem Gelände stehen, dürften wir nicht, erklärt der Taxi-Fahrer. Derweilen können wir uns an der Anblick der Independent Accord gewöhnen, die nun für 11 Tage unser Zuhause sein wird. Mit 145 Metern und nur 1200 TEU Ladekapazität ist sie deutlich kleiner als das Frachtschiff, mit dem wir in die USA gefahren sind. Noch wissen wir nicht mal…

  • USA,  Wilmington

    Südstaatenflair in Wilmington

    Für Reisende ohne Auto und Flugzeug führt der Weg nach Wilmington nur per Überlandbus. Abends waren wir in Washington eingestiegen, um zunächst nach Richmond zu fahren. Nach drei Stunden Aufenthalt ging es von dort weiter, bis wir um 7.00 Uhr morgens dann in Wilmington, North Carolina ankamen. Dass wir mittlerweile in den Südstaaten waren, fiel uns gleich am Busbahnhof auf, denn die Bäume waren von Moosfäden, dem sog. spanischen Moss, überzogen, einem Schmarotzer, den wir schon aus Georgia kannten. Die Stadt hat 100000 Einwohner und bietet einiges für Touristen. Die grösste Überraschung war, das Wilmington neben Hollywood der grösste Standort der amerikanischen Filmindustrie ist. Viele Filme und Fernsehsendungen wurden hier…