• Essen und Trinken,  Japan,  Musik,  Okinawa

    Raumschiff OIST / Spaceship OIST

    Heimkino am OIST, dem Okinawa Institute of Science and Technology. Bewohne ein großzügiges Apartment with herrlichem Blick auf den Sonnenuntergang. Mal alles in schwarz-gelb statt in blau-grün Schattierungen. Der Weltraum, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2016 als das von Captain Valeria J. Schwanitz kommandierte Föderationsraumschiff über die Welt im Jahr 2050 philosophiert … Halte einen Vortrag, siehe Flurgang. Verkehrte Welt: August ist ne Mohrruebe und ich trinke ein Bierchen. Treffen mit Takako, Claus, Minako und Fam. Sakihara. Mein Sanshin-Lehrer. Home cinema @ OIST — Okinawan Institute of Science and Technology. I am living in a luxury apartment with sunset view. Now everything in shades of black-orange instead of blue-green.…

  • Essen und Trinken,  Japan,  Musik,  Okinawa

    Wiedersehen mit Freunden! / Reunion with Friends!

    Was ist eine drei-faltige Reinigung? Ankommen in Okinawa, ein heißes japanisches Bad nehmen und bei Sanshin-Musik die Reise Revue passieren lassen.16 Tage von Sogndal Haustür bis Rakuchin Bad in Naha. Okinawa. Wiedersehen mit Freunden (auf dem Oktoberfest bei 35 Grad). Alle Wohlauf! Wiedersehen mit Plätzen. Kein Kijimuna-Geist im Banyan-Baum. Aber dafür weise Wort auf Uchinaguchi (Sprache auf der Hauptinsel Okinawa und muss daher ins Japanische übersetzt werden.). Weisheit zu Herzen genommen und bei Sonnenuntergang am Strand geübt. Ein herrlicher Sonntag! What is triune cleansing? Arriving in Okinawa, taking a hot Japanese bath and letting the travels pass by once again while listening to Sanshin music. 16 days from the door…

  • Allgemein,  Japan,  Okinawa

    Okinawa – Japans kaum bekannter tropischer Schatz

    So titelt Euronews und sendet einen Filmbeitrag über Japan auf der ITB. Das bemerkenswerte ist, dass der Präfektur Okinawa dabei der Löwenanteil an Zeit eingeräumt wird, denn das subtropische Inselparadies mit seinen Kultur- und Naturschätzen wird gern nur am Rande erwähnt. Das betrifft auch die aktuellen Auseinandersetzungen um den Neubau einer weiteren US-amerikanischen Militärbasis genau dort, wo der Yanbaru-Dschungel sich erstreckt und dort, wo die seltene Dugong-Seekuh gemächlich im Meer schwimmt. Der friedliche Protest am 1. März endete mit Verhaftungen unter mysteriösen Umständen. Hier ein Artikel in der Japantimes und ein übersetztes Zitat daraus: „Kandidaten, die sich gegen den Henoko-Plan ausgesprochen haben, haben in den drei vergangenen Wahlen gewonnen –…

  • Japan,  Kansai,  Kioto,  Okinawa

    Kannon, Kanonen und Berlins Goldene Zwanziger

    Lange haben wir nichts von uns hören lassen, denn wir haben uns hinter Bücherstapeln vergraben, tausende unserer Fotos gesichtet und ausgewählt, Texte geschrieben – kurz: unser Buch „Saigoku – Unterwegs in Japan’s westlichen Landen“ ist nun auch als deutsches und englisches Ebook erhältlich. Außerdem wird im Frühjahr ein neues Buch rauskommen „Okinawa – Unterwegs in Japan’s südlichen Landen“. Saigoku läßt uns aber auch nicht los und so haben wir weitere Dinge zum Thema „Kannon, Kanonen und Berlins Goldene Zwanziger“ recherchiert: In den 33 Tempeln des Saigoku-­Pilgerwegs wird Kannon verehrt, eine buddhistische Göttin, die in Berlins Goldenen Zwanzigern übrigens zum Allgemeinwissen gehörte. Als aber ein Wiener Journalist auf einer Pressekonferenz die…

  • Japan,  Okinawa

    Eindrücke vom Tag vor der Abfahrt

    In aller Frühe geht es morgen los. Jenny fliegt nach Frankfurt zurück und wir fahren mit der Fähre nach Kagoshima. Dann Stippvisite am Vulkan Aso, nach Nagasaki, per Nachtbus nach Osaka. Wieder bei Hide-san vorbei. Dann fix nach Tokio zum Vortrag, dann per Nachtbus nach Shikoku zu Familie Sawada und von dort dann nach Sakaiminato. Die Transsib für den Rückweg wartet.

  • Japan,  Okinawa

    Auf Schatzsuche in Yomitan

    Auch in Okinawa kann man auf Geoschatzsuche gehen. Insgesamt gibt es über 1200 eingetragene geocaches in der gesamten Präfektur. Selbst auf kleineren Insel haben Enthusiasten welche versteckt. Neulich waren wir zum Beispiel in Yomitan, dem größten Dorf Japans, auf Schnitzeljagd und erlebten einige Überraschungen. Einer der Schätze führte uns in das Töpferviertel Yachimun und das Versteck war eine wunderschöne Keramik im Ryukyu-Stil.

  • Japan,  Okinawa

    Subotnik

    Heute spielen wir Timur und sein Trupp, das heisst Betty und ihr Team. Betty wohnt seit den 50ern in Okinawa, direkt am Strand. Dieser wird nun immer wieder von Plastemüllstürmen vom asiatischen Festland heimgesucht. Den Strand von dem Industriemist zu säubern, ist eine Sisyphus-Angelegenheit. Die großen Teile, ein halber Kühlschrank ist dabei, sehen schrottig aus und die Abermillionen kleiner Teile sind kaum aus dem Sand zu entfernen. Ein Walfisch kann daran schonmal verenden, wenn so ein kleines Teil den Magen versperrt. Das hat man festgestellt, als man einen gestrandeten und später gestorbenen Wal sizierte. Wir sammeln nur einen Bruchteil des sichtbaren Mülls in einem vielleicht 20 m breiten Strandteil ab…

  • Japan,  Okinawa

    Do-Re-Mi oder Ja-Le-Mi?

    Heute haben wir Unterricht im Sanshin Spiel. Jenny meistert abgesehen vom japanisch sprechenden Lehrer auch noch die Herausforderung, dass wir kein westliches Notenbild haben, sondern eines mit in Quadraten geschriebenen Schriftzeichen. Die stehen für das Solmisationsschema Do-Re-Mi. Nie gehört? Ist doch schon seit dem Mittelalter bekannt. Aber im Osten ging man aus pädagogischen Gründen auch per Ja-Le-Mi vor, jedenfalls könnte man auf diese Idee laut dem Wikipedia-Artikel kommen. Was wollen wir eigentlich berichten? Na, dass wir heute das schoene Lied „Asadoya Yunta“ gelernt haben, zumindest, in groben Zügen.

  • Japan,  Okinawa

    Blühbirnen

    Die Chrysantheme wird in China schon seit mehr als 2000 Jahren angepflanzt. Da sie im September blüht, schätzt man sie besonders. Das kommt davon, dass der neunte Monat ein zuviel an Yang hat und man diesen Überschuss mithilfe der Chrysantheme ausbalancieren kann, zum Beispiel in Form von gleichnamigem Wein. In Japan kennt man den hübschen Herbstblüher seit dem 8. Jahrhundert und der Kaiser war offensichtlich so fasziniert, dass er sich gleich mal mit ihr bewappnete. Wie bei uns wird sie aber auch gern als Grabschmuck verwendet und so ließ man sich etwas einfallen, um sie auf Abruf zum Blühen zu bringen. Gräber werden nämlich gern zum Frühlingsbeginn in Ordnung gebracht.…