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Das Fundament entsteht

Die Baugrube ist nun vorbereitet, alles ist an Ort und Stelle. Dazu gehören Profis, Legosteine, Beton, Schalung und allerlei anderes Hilfszeug wie Metallstäbe.

Bild 1: Man seht die stabile Grundfläche, aus der schon die verlegten Rohre für Wasser und Abwasser, Be- und Entlüftung, sowie Strom (inklusive Erdung) heraus schauen. Der Anneks bekommt Strom, aber kein Wasser. Das Haupthaus bekommt Wasser in Bad und Küche, Strom im Rest, außerdem auch noch ein Stromkabel in Richtung potentieller Garage (für’s Auto aufladen zum Beispiel). Weiterhin sieht man Eisenstäbe, die die Ecken der zukünftigen Ringmauer für’s Fundament andeuten. Natürlich sind die per GPS positioniert.

Bild 2: Im nächsten Schritt kann dann die Verschalung für die Ringmauer angelegt werden. Wir nehmen eine Ringmauer, da das Haus dann noch unterlüftet werden kann. Außerdem spart es Material – wir können Geld sparen und gleichzeitig den CO2 Fussabdruck vermindern.

Bild 3: Nun wird die Ringmauer gegossen. Normaler Beton. Aber die Arbeiter erzählen uns von einem Experiment in der Gegend, wo man dem Beton noch Plastekugel (Hallo Robert!) beimischt, um die Materialeigenschaften zu verbessern. Die Höhe der Einfüllung wird mit Lasermeßgerät überprüft (nicht zu sehen). In die Masse werden für zusätzliche Stabilität noch Metallstäbe gelegt.

Bild 4: Einen Tag später verwandelt sich die Baustelle in einen Spielplatz. Das Motto ist „Lego für Erwachsene“. Aus den Styroporplatten entsteht der nächste Teil der Ringmauer.


Bild 5: Es wird in allen Schritten an Kabelkanäle und Rohrleitungen gedacht.

Bild 6: So gibt es auch noch leere Kabelschächte, die ins Innere der Ringmauer führen.

Bild 7: Nachdem alles aufgestellt und angezwackt und verrohrt und verkabelt ist, werden die Styroporteile mit Beton ausgegossen. Metallstäbe für zusätzliche Stabilität sind auch wieder verteilt, einer im unteren Drittel der Teile und einer im oberen.

Bild 8: Der Innenbereich wird mit sog. ‚Schinglesteinen‘ aufgefüllt und per Rüttelmaschine komprimiert. Nun kann man auch die Lage der Badewanne (Ecke links unten), der Dusche (Ecke links oben) und des Klo’s (Nähe August) erkennen, außerdem Kabel für Waschmaschine usw. August schielt wie immer in Richtung Backstube (Ecke rechts oben). Das Kabelgewirr in der Ecke rechts unten führt zum künftigen Verteilerkasten, der in der Nähe des Eingangs im Design versteckt ist. Außerhalb der Ringmauer werden rundherum Isoporplatten unter Schinglesteinen vergraben. Im Bereich zwischen Anneks und Haupthaus ist das schon geschehen.

Bild 9: Kohlefund. Wie alt, kann man nicht sagen. Aber kann durchaus aus der älteren Eisenzeit sein. Siehe Beitrag vom 18.6. ‚Auf Sand bauen‘.

Bild 10: Das ist nun der aktualisierte Grundriss (um 180 Grad gedreht passt’s dann auf die Fundamentbilder). Das Klavier und der dicker Holzschrank sind unflexible. Ersteres muss bei der Bodenheizung ausgespart werden und letzterer muss mit der Badtür passen.

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