Norwegen,  Refugium

Eine Brücke für die Scheune – Låvebru

Nun gibt es einen Aufgang in die 2. Etage unter das Dach, wo Krimskrams und Fahrräder Platz haben. Der Aufgang ist gezimmert und folgt der historischen Tradition. Dicke Kernholzbohlen bilden das Fundament und darauf werden mit Bootslack bearbeitete Bretter befestigt. Eine Absperrung mit Metallseilen wird es auch noch geben, als auch einen Stein mit Aufschüttung am Start. Hübsch sind auch die kleinen Hütchen, die die dicken Pfähle vor Regen schützen. Insgesamt hat die Brücke eine Steigung von etwa 12 Grad. Das ist an und für sich kein Problem, aber wenn der Boden nass ist, kann es doch rutschig werden. Also haben wir uns mal im historischen Archiv von Norwegen umgeschaut, was man da früher so als Lösung gefunden hat und siehe da, wir sind fündig geworden. Auf den alten Fotos ist gut zuerkennen, dass man so etwas wie Stopperholz angenagelt (?!) hat. Das werden wir mal mit den zwei Zimmerleuten (ein Kanadier und ein Schweizer) besprechen. In Norwegen gibt es übrigens kaum noch Leute, die Interesse und daher Kenntnisse von altem Handwerk haben. Schade. So gibt es eben eine Geschäftslücke für die Ausländer. Für die Restaurierung von alten Steinmauerfundamenten werden dafür jedes Jahr sogar Leute aus Nepal einflogen. Ist eben nix, wenn das Land zu reich und die Leute zu bequem werden.

Ein Kommentar

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.