Hanseatische Tage weit weg von der Ostsee

In Tartu werden alljährlich die Hansetage gefeiert, denn die Stadt hat das Recht, sich Hansestadt zu nennen. Wie geht das ohne Zugang zur Ostsee? Nun, indem man eine Eiszeit hat und das Land nach dem Rückzug des dicken Panzers sich wieder allmählich erhebt. Das führt dann unter Umständen dazu, dass Flussläufe trocken gelegt werden, die sonst die Verbindung zur Ostsee und weiter zum Peipussee herstellen könnten. So geschehen mit dem Emajogi, der nun zerstückelt in der Gegend von Pärnu fließt, aber eben auch in der Gegend von Tartu.

Die Hansetage sind eine Riesensache, denn es kommen etwa 200 000 Besucher in die Stadt. Immerhin 1/5 der Bevölkerung Estlands. Es gibt viel Musik, Kunst und allerlei Leckereien. Unser kleiner Potsdamer Chor hatte einen fabelhaften Auftritt im Hof des Uppsala-Hauses. Es war schön. Auch der Workshop mit dem Lähte Naiste Koor war fantastisch, ein paar estnische Lieder können wir nun in unser Repertoir aufnehmen.

Vogelzwitschern

Vogelzwitschern im Uppsala-Haus

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