Klar Schiff war einmal

Es gibt vier Arten über den großen Teich zu schippern: unbezahlbare Kreuzfahrtschiffe, sportive Segelboote, archaische Kontikis und dickbäuchige Frachtschiffe. Erstere sind langweilig, dagegen erfordern die zweite und dritte Variante ein Geschick, welches das unsere übersteigt. Bleibt das Frachtschiff. Diesmal geht es von Valencia nach New York, ob ganz klassisch an der Freiheitsstatue vorbei, wird sich noch zeigen. Das Schiffchen heißt Hanjin San Diego und ist gerade pünktlich aus La Spezia abgefahren. Inzwischen läßt sich das nämlich weitgehend online verfolgen: http://www.marinetraffic.com/ais/shipdetails.aspx?MMSI=211264450, inklusive Bildchen des mit Containern beladenen Kahns. Es fährt unter deutscher Flagge, aber die Nationalität des Koches und damit die Art der Küche bleibt noch geheim. Zumindest bis Donnerstag, bis wir an Bord gehen. Dann sind wir 11 Tage unterwegs mit Zwischenstopp in Algeciras, Portugal, durch die Straße von Gibralta, vorbei an den Azoren und nördlich am Bermudadreieck. Ach ja, und klar Schiff ist nicht mehr – das ist ein alter Hut von gestern, um den Status „Gefechtsbereitschaft“ zu vermelden.

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