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Bethmännchen

August hat Bethmännchen gebacken. Das ist eine Frankfurter Spezialität, angeblich von einem französischen Konditor namens Jean Jack Gautenier für die Bankiersfamilie Bethmann im Jahr 1838 erfunden. Als wir Jenny besuchten, hat sie ein paar gekauft und natürlich muss August das dann selbst ausprobieren. Nicht nur das Essen, meine ich. Bis ich diesen Beitrag schrieb, dachte ich immer, dass es sich um Bet-männchen und eine Tradition anläßlich des Buß- und Betttags handelt. Nene, so nicht. Es ist einfach nur süßes Zeug, dass man gelegenheitslos mampfen kann. Die Zutaten sind im Wesentlichen Marzipan und Mandelmehl. Ein bisschen Ei und Mehl zum Verkleben, das war es dann aber auch schon. Typisch sind wohl die Mandelhälften, die als Deko verwendet werden (waren für mich im Einklang mit dem Namen die gefalteten Händen der dicken Mönche, aber dem ist ja nun nicht so). Ah, jetzt, wo ich koste, fällt mir auf, dass ich das Orangenaroma vergaß zu erwähnen. Lecker! Das heißt es könnte mit Lübecker Marzipan laut August noch besser sein. Hier in Norwegen gibt es nur dänisches Odense Marzipan und das ist viel süßer.

Achja, es gab noch eine weitere Ankündigung vom Maestro. August will als nächstes Baumkuchenspitzen machen, in Japan auch als ‚Baumkeki‘ berühmt.

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