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Geborgte Landschaften

Das kennt man aus dem japanischen Garten- und Landschaftsbau. Damit ist das Einbauen der umliegenden Landschaft in den eigenen Garten gemeint. Aus diesem Grund (und weil sie morsch waren und sehr viel Wasser und Nährstoffe beanspruchten) musste die Traubenkirsche weichen. Nun haben wir einen freien Blick auf die Felder und auf die wunderschöne Kiefer, die den Blick fängt und dann weiter auf die dahinterliegenden Berge leitet. Das Grundstück ist nun soweit landschaftlich gestaltet. Die Höhen und Terrassierungen sind im Großen und Ganzen da. Was fehlt, ist die durchgehende Erddeckschicht für die Magerwiesen und andere Bepflanzung, aber das ist am besten später getan, wenn das Haus steht. Doch man kann nun schon gut erkennen, wie es mal wird. Ingesamt haben wir nun 3 Natursteinmauern und eine vierte zum darübergelegenen Nachbargrundstück. Vielleicht kommt auch noch eine Schummelwasserleitung, die nicht offiziell gemeldet wird – ein Nachbar hatte uns angesprochen. Für die Gartenbewässerung sicherlich keine dumme Idee.

So sieht es nun aus. Stand heute, vor der Winterpause. Mal sehen, ob es noch ein paar trockene Tage gibt, um die Radonsperre anzubringen. Dann müssen im Frühjahr ’nur‘ noch die Wände und das Dach antransportiert und zusammengebastelt werden.

Bild 1: Geborgte Landschaft. Die Kiefer steht schon auf dem Wirtschaftsgrundstück zwischen Kartoffelacker und Apfelplantage. Das Gelände ist soweit modelliert. Ein Küchengarten findet dort seinen Platz. Rechts oben kommt statt der Garage eine Magerwiese hin. Hinter den Stapeln befindet sich eine Hang sichernde Natursteinmauer.

Bild 2: Böschung sichern. Die Hütte von oben soll ja nicht durchrutschen. Zwischen die beiden Natursteinmauern könnten gut Beerensträucher passen, auch weil die Steine sich schön von der Sonne aufwärmen und die gespeicherte Wärme dann weiter abgeben. Beeren kann man nie genug haben.

Bild 3: Der Blick nach unten – zwei Terrassen. Wird alles bepflanzt. Unten sieht man übrigens unser Sommerexperiment – ein Hochbeet aus Grassoden gebaut. Kostet keine Krone, man bricht sich aber nen Zacken aus der selben, denn der Rasen ist gut durchwachsenes Ackerland. Oder man sieht es so, dass man sich das Fitnessstudio spart. Also macht man sogar Gewinn. Hat übrigens ausgezeichnet funktioniert (Mangold, Kräuter) und sah auch toll aus (ringsrum wuchs Kapuzinerkresse).

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